26. März 2021 Friederike

Kinder, Kinder! Tipps und Trick für die kleinen Gäste auf Eurer Hochzeit!

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26.03.2021 | WORUM GEHT´S HIER?
Laden wir die Kinder ein und wenn ja, was ist dann mit denen? Genau darum geht es hier 😉

Spoiler: Zuhause lassen ist eine Option, mit Kindern zu feiern kann aber riesig Spaß machen, wenn Ihr die Kinder wie Gäste behandelt und nicht nur für Anhängsel 😉

UND WAS SIND DAS FÜR FOTOS?
Bunt gemischte Kinderfotos aus Trauungen oder von Hochzeiten, alle von Hochzeitsfotograf Steven Herrschaft, mit dem ich schon über 50 Trauungen begleitet habe 😉
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Kinder, Kinder!

Ja, es kann durchaus sein, dass ich mich mit diesem Blogbeitrag unbeliebt mache. Es kann sein, dass Ihr oder auch Kolleg:innen all diese Dinge vollkommen anders sehen und ich einfach nur keine Ahnung habe. Das riskiere ich jetzt aber einfach mal und habe Euch lauter Tipps und Tricks rund um eines meiner Lieblingstehemen bei Hochzeiten mitgebracht: Kinder!

Kinder einladen, ja oder nein?

Die meisten Brautpaare antworten auf die Frage, ob Kinder bei der Trauung anwesend sein werden mit einem verklärten Blick und wundervoller Vorfreude auf strahlende Kinderaugen. Nur leider vergessen sie eines dabei völlig: Hochzeiten sind eigentlich nichts für Kinder. Und Trauungen – sorry – schon gar nicht.

Wenn Ihr darüber nachdenkt, seid Ihr bestimmt meiner Meinung. Denn es wird ziemlich schnell klar, wie sich eine Trauung, gleichgültig ob standesamtliche Trauung, kirchliche Trauung oder freie Trauung, für Kinder anfühlen muss auf einer Standardtrauung:

„Da sitze ich als Kind zwischen 10 bis 250 Erwachsenen auf einer Bank oder einem Stuhl, kann nur Rücken sehen und soll still sein. Weil all die Großen dasitzen und einem Menschen zuhören, der da vor diesen ganzen Menschen steht und irgendwas erzählt über eine Prinzessin in einem weißen Kleid und einen Prinzen, die ich aber weder sehen kann noch irgendwie kennen würde. Und das ist so laaaaaaaangweilig! Wie lange das wohl dauert? Ich möchte viel lieber spielen, rumtoben und Hunger habe ich auch. Ob es nachher was zu essen gibt?“

Und spätestens jetzt wird dieses Kind unruhig.
Und das ist erstens vollkommen normal und zweitens vollkommen richtig so. ♥

Kinder sind nicht dafür gemacht, eine Dreiviertelstunde bis Stunde (oder manchmal sogar noch länger) einfach ruhig auf ihrem Hintern zu sitzen und irgendjemandem zuzuhören. Trauungen sind was für Erwachsene und meines Erachtens quält man Kinder nur, wenn man sie dazu zwingt an einer Trauungszeremonie teilzunehmen.

Denn wirklich Spaß hat man in einer Trauung frühestens ab acht Jahren und auch dann nur, wenn man das Brautpaar wirklich gut kennt. Und selbst dann muss die Trauung irgendwie „cool“, damit sie wirklich Spaß macht.

Kleine Kinder wissen oft noch nicht mal, dass sie diese Menschen, die so ungewohnt angezogen sind und von denen da vorn von dieser Person gesprochen wird, wirklich persönlich kennen. Sie erkennen sie in den Hochzeitsoutfits und so stark hergerichtet einfach nicht. Und haben dann Angst vor dem Brautpaar. Tatsächlich!

Aus all diesen Gründen ist für mich ganz eindeutig: Kinder gehören nicht in Trauungen!

Nun ist das aber leider Brautpaaren und Gästen leider nur sehr selten zu vermitteln. Und ich verstehe das, denn wir Großen denken eben aus Erwachsenensicht. Und haben wahrscheinlich noch nie Kinder in Trauungen
beobachtet und haben deswegen vielleicht ein kleines bisschen eine verklärt romantische Vorstellung davon, wie niedlich doch Kinder bei Hochzeiten sein können.

Die Realität ist aber meistens nicht zu vergleichen mit der Vorstellung von hübsch angezogenen braven Kindern, die still vor sich hinspielen und zufrieden sind mit einer Butterbrezel. Und das ist auch richtig so, denn für solch ein Benehmen sind Kinder nun mal nicht gemacht!

Viel zu oft langweilen sich Kinder bei Hochzeiten, laufen weg, drehen durch und toben wild umeinander, streiten sich und bringen dann manchmal sich selbst und sogar andere in Gefahr und rauben nicht nur den Eltern, sondern oft leider auch Dienstleistern und am Ende auch anderen Gästen und Brautpaaren den letzten Nerv. Das ist ätzend!

Ich bin die Anwältin der Kinder 😉

Und nochmal: Ich bin nicht gegen Kinder, ich bin aber dafür, dass man sie nicht dazu zwingt, Dinge zu tun, auf die sie eigentlich keine Lust haben! Denn dafür sind Kinder nicht gemacht!

Lasst sie Kinder sein!

Auch und gerade bei Hochzeiten.

Denn sie sind nicht nur Anhang, sie sind kleine Gäste und sollten deswegen auch so behandelt werden 🙂

*Schnappatmung* aber aber aber!

Öhm. Und was ist, wenn die Kinder Zuhause bleiben?!

Es ist ein höchst heikles Thema. Und auch, wenn ich oft von meinen Brautpaaren höre, sie würden eigentlich gern ohne die Kinder feiern, fühlen sich die meisten Paare am Ende eben doch „genötigt“, Kinder mit zur Hochzeit einzuladen. Weil die Eltern sonst „beleidigt“ sind und „man das ja nicht einfach so machen kann“. Habt Ihr noch nie darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn die Kinder nicht mitkommen würden?

Aber ja, in der Tat reagieren viele Eltern verschnupft, wenn die Kinder nicht mit auf der Einladung stehen. Das kann ich gut verstehen, denn die Kinder sind nun mal das höchste Gut der Eltern und ein riesengroßer Punkt in ihrem Leben, ohne den es einfach nicht geht. Und nicht zuletzt hätten viele Eltern ihre Kinder eben gern bei einem solch großen Ereignis dabei.

Am Ende geht es an diesem Tag aber um den Wunsch es Brautpaares und wenn dieser lautet, dass Kinder bitte Zuhause bleiben sollen, wenn das irgendwie geht, dann sollte man diesem Wunsch als Hochzeitsgast doch entsprechen. Übrigens gerade in der Pandemie. Denn selbst, wenn sich alle Erwachsenen an Hygienevorschriften halten, will man diese doch sicher keinem Kind zumuten. Ich sag ja, Anwältin der Kinder 😉

Wenn Ihr Euch wünscht ein Fest ohne Kinder zu feiern, hilft es nur, mit den entsprechenden Eltern ganz offen zu reden, warum Ihr Euch zu diesem Schritt entschlossen habt. Denn die Gründe hierfür sind – gerade bei kinderlosen Brautpaaren – eigentlich ziemlich einfach zu verstehen. Hier eine kleine Übersicht über die „üblichsten“ Gründe (und nochmal, ich hab nix gegen Kinder, ganz im Gegenteil ;)).

„...ein ganzes Dorf“

Die Hochzeit ist der Tag des Brautpaares. Dieser eine. Kinder allerdings ziehen Aufmerksamkeit auf sich mit hübschen Kleidchen, hübschen Frisuren und einfach, weil sie so niedlich sind (auch wenn sie gerade den Blumenkorb umgekippt haben, das Geschirr vom Tisch reißen oder unter dem Kleid von Oma Inge stecken und schmollen *giggle*)

„Gar kein` Bock“

Kinder haben aus den oben genannten Gründen meistens gar keine Lust auf Hochzeiten zu gehen, denn sie sind einfach eine Albtraumveranstaltung aus Kindersicht: Sie dürfen nicht laut sein, nicht rumtoben, sich nicht dreckig machen und werden ständig ermahnt wegen irgendetwas. Ich kann wirklich verstehen, dass Kinder Hochzeiten oft wirklich richtig doof finden 😉

„Ich helf` Euch!“

Es tut mir leid, aber es begegnet mir immer wieder: Auch wenn Verwandte vor Hochzeiten gern beteuern, was für eine Freude es wäre, bei der Beaufsichtigung der Kinder zu helfen, damit Mama und Papa in Ruhe mitfeiern können: Kaum jemand hat dann, wenn es so weit ist, bei Hochzeiten wirklich Lust, auf die Kinder aufzupassen. Schade. Aber es ist einfach nicht möglich, das Sektglas und gleichzeitig ein Baby zu halten, wenn die Party eigentlich grade richtig losgeht. Und so können die betroffenen Eltern natürlich nie so richtig ganz und vollkommen selbst mitfeiern. Was ebenfalls schade ist.

„uff, so viel?!“

Es ist ein kleines Argument, aber es ist eines: Kinder auf Hochzeiten kosten natürlich Geld, sie sind nicht einfach nur Anhängsel, sie essen, sie trinken, sie brauchen Beschäftigung. All das kann das Hochzeitsbudget wirklich strapazieren, gerade wenn man den Kindern wirklich gerecht werden möchte und die Hochzeit wirklich zu einem tollen Erlebnis für sie machen möchte. Wirklich. Auf vielen Hochzeiten werden Kinder nicht wie kleine Gäste behandelt, sondern nur wie ein Anhängsel. Ich bin eindeutig der Meinung: Wenn Ihr Kinder mit einladet, müsst Ihr auch speziell auf die Kinder eingehen!

„noch mehr?!“

Abgesehen vom Hochzeitsbudget des Brautpaares, strapazieren Kinder auch das Budget ihrer Eltern. Denn wenn die Kinder schon mit zu einer Hochzeit gehen, dann sollen sie auch schön aussehen, oder? Und dazu kommt dann wieder das Thema Beschäftigung und bei älteren Kindern noch die Bestechung, damit die Kinder überhaupt mitgehen „möchten“. Wie gesagt, ein kleines Argument und die meisten Brautpaare und Eltern werden diese Kosten gern auf sich nehmen, ich finde aber, wir sollten wenigstens kurz drüber geredet haben 😉

„Party hard!“

Und last but not least: Eltern mit Kindern haben ihre Kinder ständig bei sich. Das ist ja auch ihr Job und sie machen ihn in den meisten Fällen wirklich gern. Schließlich lieben sie ihre Kinder.
Aber manchmal ist es vielleicht auch ganz schön, wenn sie einfach mal feiern könnten wie in alten Zeiten und gleichzeitig Niemandem erklären müssten, wieso sie schon das zweite Glas Wein trinken?

Es klingt sehr ketzerisch, aber: Machen!

Einfach mal die Ruhe auf der einen und den Trubel der Feierei auf der anderen Seite genießen, mit Erwachsenen Spaß haben statt Kinderliedern den ganzen Tag und einfach diesen großen Moment – eine Hochzeit – feiern!

Ich garantiere, wenn zuhause ein guter Babysitter auf das Kind aufpasst, dann können die Eltern viel unbeschwerter genießen als wenn sie ihre Kinder dabeihaben und beaufsichtigen „müssen“. Denn, um es nicht zu vergessen: Eine Hochzeit findet meist in einem hübsch geschmückten Raum voller Gefahrenquellen statt.

Und viele Eltern verstehen all diese Argumente am Ende eben auch. Und erleichtern damit Brautpaaren das Leben. Wenn dieses Brautpaar eben keine Kinder auf der Hochzeit haben möchte.

Sprecht einfach mit den betroffenen Eltern offen und ehrlich darüber, vielleicht macht Ihr Euch ganz umsonst einen Kopf 😉

Aber na klar, wenn Ihr, Eure Familie und Eure Freunde Euch ein großes Kinderfest wünscht und genau damit überglücklich seid, dann ist das toll so! Wir alle sind verschieden, groß und klein 😉

Denn wenn eine Hochzeit kindgerecht gestaltet ist und die kleinen Gäste wirklich vollwertige Gäste sind, dann kann eine Hochzeit eben auch ein Riesenspaß für Kinder sein. Deswegen hier ein paar Dinge, auf die Ihr als Brautpaar achten könnt.

Tipp 1: Gebt Kindern Privatsphäre!

Wie gesagt, es ist nicht der Job von Kindern, ruhig und still in einer Zeremonie zu sitzen. Na klar, Ihr könnt die Person, die Eure Trauung gestaltet bitten, dass die Zeremonie auf keinen Fall länger als 30 Minuten dauern zu lassen, wenn Ihr aber nicht auf das volle Trauungsprogramm verzichten wollt, ist Privatsphäre das Zauberwort!

Sowohl während der Zeremonie als auch für den Rest des Tages ist es wichtig, dass Kindern die Möglichkeit gegeben wird, sich zurückzuziehen und unter sich zu sein.

Das heißt natürlich nicht, dass man die Kinder wegsperrt, aber man gibt ihnen mit einem privaten Raum auch den Freiraum zu gehen, wenn der Erwachsenenteil der Veranstaltung einfach grade wirklich zu öde wird. In diesem Raum kann eine Kinderbetreuung stattfinden oder es kann auch einfach ein guter Film laufen, auf den möglichst viele der Kinder Lust haben (sonst kommt es zum Streit und das ist auch wieder nicht förderlich). Dort könnten Spiele bereitstehen oder es handelt sich einfach gleich um einen Spielplatz in Sichtweite, auf dem die Kinder toben können. Gerade, wenn ausschließlich ältere Kinder anwesend sind, ist das eine gute Möglichkeit, auch ohne Kinderbetreuung auszukommen – eine Playstation kann Wunder wirken 😉

Während des Essens dürfen Kinder übrigens ebenfalls Privatsphäre genießen. Ein eigener Tisch für die Kinder ab drei Jahren ist immer eine gute Idee. Dieser kann im gleichen Saal wie die Tische der Erwachsenen stehen – wenn eine Kinderbetreuung vorhanden ist, muss er es aber nicht. Hübsch dekoriert sein darf er ja trotzdem.
Und im Idealfall gibt es für die Kinder eigene Gastgeschenke, nämlich Malsachen, Spielzeug und Dinge, mit denen sie sich beschäftigen können. Dazu sollte das Brautpaar am besten vorher die Eltern des jeweiligen Kindes fragen, womit das Kind sich am liebsten beschäftigt und auf genau diese Vorlieben eingehen. Das sorgt für viel entspannteres Feiern ohne Langeweile für die Kinder.

Und wenn doch: dann richtig!

Tipp 2: Sorgt für eine gute Kinderbetreuung!

Es ist ein Kinderjob in der Mitte der Aufmerksamkeit stehen zu wollen. Denn das hat Kindern über Millionen von Jahren viele Leben gerettet. Auf Hochzeiten allerdings, ist dieser Job irgendwie ein wenig kontraproduktiv, soll doch das Brautpaar wirklich im Mittelpunkt stehen,

Es ist aber leider ganz klar: Sobald Kinder in der Nähe sind, fällt ihnen die Aufmerksamkeit zu. Eben um ihr Überleben zu sichern. Und zwar von allen Gästen, auch von denen, die sonst nichts mit Kindern am Hut haben. Du kennst doch das Sprichwort „um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf?“ Genau. Da sorgt schon ein umhertapsendes Kind dafür, dass alle nur noch dort hin schauen, gerade während der Zeremonie. Das Kind könnte ja sonst sterben 😉

Also ist es besser, den Kindern diese Aufmerksamkeit zu geben, ohne sie dem Brautpaar zu nehmen und trotzdem den Eltern der Kinder die Möglichkeit zu geben, zu feiern: Mit einer Kinderbetreuung!

Im örtlichen Kindergarten finden sich oft Damen und Herren, die für einen kleinen Stundenlohn aufopferungsvoll auf die Kinder achten und mit ihnen spielen, basteln und vielleicht sogar einen Sketch lernen, den die Kinder abends stolz präsentieren können. Und selbstverständlich gibt es auch auf Kinderbetreuung spezialisierte Agenturen – gerade auch für Hochzeiten.

Ich rate meinen Brautpaaren IMMER zu einer Kinderbetreuung, wenn sie vorhaben, Kinder auf die Hochzeit einzuladen. Es macht das Fest einfach für alle Beteiligten so viel entspannter. Und das unbedingt und gerade während der Trauung! Wirklich!

Pro 10 Kinder sollte übrigens mindestens eine betreuende Person zur Verfügung stehen.

Tipp 3: Lasst Kinder mitmachen!

Ein anderer guter Weg, damit Kinder sich als Gäste wohlfühlen lässt, ist sie ganz bewusst in die Hochzeit einzubinden und ihnen Aufgaben zu geben. Und es gibt – abgesehen vom Einsatz als Blumenkinder oder Ringträger – noch einen ganzen Haufen weitere Aufgaben, die Kinder übernehmen können. Das könnte das Verteilen von Konfettitüten sein, das enorm wichtige Herstellen von Seifenblasen oder das Fotografieren mit Einwegkameras als rasende Reporter und Berichterstatter während der Hochzeit.

Ich habe übrigens noch nie verstanden, wieso es eine Hochzeitszeitung bereits während der Hochzeit gibt. Eigentlich wäre es doch viel cooler, wenn die Dankeskarte später mit einer Hochzeitszeitung käme. Die dann eben wirklich von der Hochzeit handelt und den Tag damit noch einmal Revue passieren lässt. Ältere Kinder sind hier die perfekten Redakteure und Fotografen für diese Hochzeitszeitungen.

Und wenn es keine nachträgliche Hochzeitszeitung sein soll, da können die Kinder ihre Interviews, beobachtete Geschichten etc. auch einfach ganz wunderbar an eine Wäscheleine hängen, damit die Erwachsenen unterhalten und auch noch für schicke Deko sorgen. Perfekt.

Tipp 4: Sorgt für kindgerechte Verpflegung!

Sorry, ich weiß, ich sage hier durchaus unbequeme Dinge. Aber ich finde, wenn man Kindern gerecht werden möchte, muss es einem eben auch mal Jemand sagen!

Und ehrlich: Mir tun Kinder auf Hochzeiten regelmäßig leid.

Ständig werden sie gezwungen, irgendwo rumzusitzen, sie müssen hübsche (meistens aber völlig unbequeme) Kleidung tragen, dürfen sich folgerichtig nicht dreckig machen und überhaupt kann so ein Hochzeitstag ganz schön lahm sein für Kinder.

Besonders schlimm wird es dann, wenn es ans Essen geht.

Denn im Ernst: Kein Kind der Welt ist dafür gemacht, 1. Erst so spät wie bei einer Hochzeit zu essen, 2. Von Gang zu Gang zu warten, erst recht wenn dazwischen wie üblich Reden gehalten werden 3. Rinderfilet mit Rosmarinkartoffeln zu verspeisen und 4. Ewig auf die Hochzeitstorte zu warten, die das Dessert ersetzt. Das ist einfach nichts für Kinder!

Brautpaare sollten daher immer darauf achten, dass Kinder ein kindgerechtes Menü bekommen, das im Idealfall VOR dem Essen der Großen serviert wird. Und dann können sie danach wieder zischen gehen und mit der Kinderbetreuung im Nachbarraum eine fette Kinderdisco feiern, während die Größen ihre Rosmarinkartoffeln genießen 😉

Lasst die Kinder in Ruhe!

An genau einer Sache haben viele Kinder während einer Hochzeit wirklich richtig viel Spaß: Tanzen!

Das ist toll, denn dabei können sie sich austoben und sind dann irgendwann wirklich kaputt und wollen ins Bett. Und da ist es dann schon wieder das nächste Problem: Jetzt müssten die Eltern das Fest verlassen. Je nach Kinderaufkommen und Anzahl der Elternpaare kann es da durchaus sein, dass um Mitternacht schon so gut wie Niemand mehr da ist. Schade.

Eine gute Möglichkeit, dem zu begegnen ist dann wieder ein privater Raum mit Betten und Matratzen für die Kinder mit entweder einer ruhigen Person als Aufsicht oder einfach einem ganzen Haufen Babyphones.

So müssen Kinder nicht unbequem auf Stühlen im Saal bei lauter Musik schlafen, die Eltern können weiterfeiern und am nächsten Morgen ist dann – vom etwaigen Kater abgesehen – Niemand quengelig.

Und dann? Feiert die Party des Jahrhunderts!

Gleichgültig, ob in diesem Jahr die Tiny Wedding oder nach der Coronapandemie die riesenfette Megaparty: Feiert so, wie Ihr wollt! Mit den Kindern daheim, mit den Kindern in der Hüpfburg, wie auch immer Ihr die Party gestaltet, denkt dran, dass auch die Kinder Eure Gäste sind und behandelt sie dementsprechend.

 

Dann wird es für Euch alle ein unvergessliches Fest!

Feiert die Liebe!

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